Künstler unter den Dächern des Moerser Schlosses

Zum Tag des Denkmals und anlässlich des Schlossfestes in Moers war die Klasse 6d am 8.9. 2017 künstlerisch sehr erfolgreich. Das diesjährige Motto des Wettbewerbs „Macht und Pracht aus aller Herren Länder" setzten die jungen Künstler in einem fantastischen und farbenfrohen 20 m2 Gemälde mit Kreide um. Eigentlich war die ganze Aktion als Straßenmalbild geplant, rings um das Denkmal der Henriette, aber das Wetter meinte es nicht gut und so sorgte das Team des Moerser Schlosses für einen neuen Wirkungskreis.
Unter den Dächern des Schlosses entstanden prachtvolle Tempel, Pyramiden, die Golden Gate Bridge, das weiße Haus und vieles mehr. Majestätische Löwen, Pharaonenhunde, Vögel und ein großer Elefant konkurrierten mit einem Reiterdenkmal, einer Krone und Diamanten, die allesamt von Zeus in Schach gehalten wurden. Und um alles schlängelten sich rote und blaue Orchideen und andere wunderbare Pflanzen. Mit Feuereifer wurde gemalt. Gegen Ende der Aktion wurde es immer kniffeliger, Lücken des Bildes mussten geschlossen werden, da waren auch die letzten Socken bunt und man musste akrobatisch hin und her hüpfen.
Während sich eine 5- köpfige Jury aus Künstlern und Museumsleitung schließlich zusammensetzte und den Sieger auswählte, gab es in den Museumsräumen etwas zu trinken und zu knabbern. Schließlich wurde der Sieger im Rittersaal des Schlosses verkündigt. Und so konnten die Klassensprecher der 6d den 1.Preis entgegennehmen: Einen Gutschein im Wert von 150 Euro für einen Workshop zum Thema „Mittelalter" . Zum Schluss gab es dann noch eine Miniführung durch die Schlossräume und dann ging es ab nach Hause.
Es war einfach eine tolle Sache und Herr Bachmann und Frau Bühning waren sich einig: es war nicht nur eine super Kunstaktion, sondern es hat wieder mal gezeigt, dass die 6d etwas gemeinsam bewegen kann. :) | Bühning

Schüler beim FreestylePhysics-Wettbewerb der Universität Duisburg-Essen aktiv

FreestylePhysics, was bedeutet das eigentlich? Max´ und meiner Meinung nach gute Ideen, viel Vorbereitung, eine Menge Improvisation, aber auch sehr, sehr viel Spaß. Ungefähr das war unsere Abschlussmeinung nach unserer Teilnahme an dem Wettbewerb, der jährlich von der Universität Duisburg-Essen ausgerichtet wird. Zur Auswahl standen uns anfangs fünf verschiedene Aufgaben, von denen wir eine lösen mussten. Wir entschieden uns für die Auf-gabe „Crashtest", bei der wir ein Fahrzeug bauten, welches eine Rampe hinunterfuhr (im 30°-Winkel!) und anschließend frontal gegen eine Mauer prallte. Ziel war es, dass aus einem randgefüllten Becher, der mit unserem Gefährt mitfuhr, möglichst wenig Wasser entwich.

Wir entschlossen uns zunächst, selber zu forschen, gleichzeitig aber auch Lehrer nach ihren Ideen zu fragen. Eine sehr gute Idee kam dabei von Fr. Dr. Völkel und Herrn Duensing, die uns das Prinzip der kardanischen Aufhängung präsentierten. Diese Aufhängung kann mit einer Kompassaufhängung, bei der sich der Kompass immer im Lot zur Erdoberfläche aus-richten kann, verglichen werden. Nach einer Internetrecherche, ob eine solche Aufhängung in unserem Maßstab zu kaufen ist, mussten wir feststellen, dass diese in gefühlt allen Vari-anten, nur nicht in der von uns benötigten Variante zu bestellen ist. Da wir sowieso gerade mit unserem Informatikkurs im FabLab der Hochschule Rhein-Waal waren und einen Work-shop zu der zukunftsträchtigen Technik des 3D-Drucks besuchten, fragten wir dort nach, ob es nicht möglich sei, entsprechende Ringe für die Aufhängung auszudrucken. Nach einigem hin und her war dies dann auch möglich und unsere Ringe waren schon einmal besorgt. Es folgte das Zurechtbohren, -schrauben und -sägen. Dies gestaltete sich äußerst schwierig, da zu unserer privaten Ausstattung leider keine Standbohrmaschine mit entsprechendem Zube-hör gehörte. Wir mussten also mit einem normalen Akkuschrauber versuchen, die Löcher genau im 90°-Winkel zu bohren. Wie bereits erwähnt, eine besonders schwierige Aufgabe, die wir dann aber auch zufriedenstellend meisterten. Es folgte nach dem vorläufig letzten Zusammenbau der erste Test mit ernüchterndem Ergebnis. In unserem mit Wasser gefüllten Becher blieb NICHTS mehr drin. Ok, dachten wir uns, klebten ein paar Schwämme vor das Gefährt und fuhren erneut die Rampe hinunter. Wieder nichts. Ab jetzt filmten wir die Fahr-ten, um feststellen zu können, an welchen Stellen wir noch Dinge verbessern konnten. Es stellte sich raus, dass die Schwämme kaum Widerstand gaben, der Übergang zwischen Rampe und Ebene viele zu ruppig war und die LEGO-Reifen, die wir verwendeten, viel zu instabil waren, um einen solchen Crash Widerstand zu leisten. Also wieder von vorne. Teile abbauen, neue dranbauen und es entstand ein neuer Aufprallschutz, nun mit härteren Schwämmen, die flächendeckender eingesetzt wurden. Außerdem bekam unser „Auto" eine Verlängerung nach vorne, damit die Reifen nicht mehr so belastet werden würden. Nach-dem auch die kardanische Aufhängung blockiert war, damit sie keine Überschläge mehr machte, konnten wir nun zum Wettbewerb fahren.

Wir trafen uns vor Ort mit Frau Dr. Völkel und verbrachten einen spannenden Tag. Dabei stand natürlich unsere Vorführung vor der Jury im Mittelpunkt, eine Laborführung, eine Campusführung und ein Mittagessen ergänzten das Programm aber.

Um 13:15 war es dann schließlich soweit und unsere Startnummer wurde aufgerufen. Die Jury kontrollierte, ob wir auch wirklich alle Grundvoraussetzungen erfüllten und gab uns dann die Freigabe zum Start. Ungefähr 1,9 Sekunden später waren wir dann auch schon wie-der fertig. 37,1 g war das Ergebnis, welches wir erzielten. Nicht besonders toll, aber wenn man sich an unsere Tests mit nahezu null Gramm erinnert, doch ein Erfolg.

Um 15:00 Uhr ging dann die Tombolaverlosung mit anschließender Preisverleihung los. Und obwohl wir natürlich viel Hoffnung in unser Los hatten, gewannen wir leider nicht. Auch bei der Preisverleihung gehörte unser Gefährt nicht zu den besten. Insgesamt dürfen wir dafür aber sagen, dass wir zu den Teilnehmern dieses Wettbewerbs gehörten und sehr viel Spaß bei der Vorbereitung und während des Finaltages hatten. Auch konnten wir viele praktische physikalische Gegebenheiten austesten und feststellen, dass die newtonschen Axiome scheinbar wirklich richtig sind...  | von Julian Braun, EF

„König Ödipus"

in einer Neudichtung mit Musik von Bodo Wartke (www.bodowartke.de)
wurde im Juli 2017 von Soon im Kulturzentrum Rheinkamp präsentiert

Kann ein Theaterstück, das vor fast 2500 Jahren uraufgeführt wurde, heute noch das Publikum begeistern? Es kann!
Die Tragödie um König Ödipus, der von seinen Eltern ausgesetzt wurde, weil das Orakel prophezeit hatte, er würde seinen Vater ermorden und seine Mutter heiraten, ist von Bodo Wartke in eine moderne und witzige Sprache übertragen und vom Musiktheater Soon unter der Leitung von Silvia Westmeier, Oliver Trefzer und Tobias Salinga eindrucksvoll in Szene gesetzt worden.
Gleich zu Beginn der Aufführung wurden die Zuschauer von einem göttlichen Auftritt der Schülerin Emma Uebbing in den Bann gezogen, die als Sprecherin und Kommentatorin das Geschehen auf der Bühne einleitete, vorantrieb und bewertete. Emma spielte nicht nur überzeugend, sie sang auch herzzerreißend schön, so dass es nicht verwunderte, dass auch das Publikum mit einstimmte.
Ödipus (Simon Schmieler) kam als Sturzgeburt zur Welt, wie gut, dass seine Mutter „Iokaste – wat haste?" (Hannah Joe Huberty) zumindest darunter nicht leiden musste. Die Tötung des Kindes scheiterte daran, dass der „verwirrte Hirte irrte", doch der Chor beruhigte mit der Weisheit, „Am besten man bewahrt sich in der Krise den Humor!".
Indes zeigte sich das Orakel von Delphi (Nina Weidlich) zunehmend genervt von den dummen Fragen der Griechen und versuchte, durch Verschiebung der Öffnungszeiten und angeblich schlechten Empfang seiner Aufgabe zu entgehen. Vergeblich.
In Anlehnung an das brechtsche Theater wurde das Publikum nicht nur direkt angesprochen, es wurde zum Teil des Stücks. Als Thebaner bangten alle um die Rettung ihrer Stadt, die von der bösen Sphinx (Julia Cichy) belagert wurde, und priesen gemeinsam mit der Priesterin (Meret Schweers) den König.
Es kam, wie es kommen musste, die Prophezeiungen erfüllten sich, allen war längst klar, wohin die Reise geht, nur Ödipus nicht, der sich sogar mit Kreon (Sophie Kitschke) in einem Rap-Battle verkrachte, sich mit dem blinden Seher Teiresias (Miriam Wystub) anlegte und diesen am Ende sogar aus dem Palast warf: „Ja, genau, verpiss dich. Wenn's geht auch längerfristig!" In dieser Verblendung konnte ihm leider auch die sehr überzeugende Therapeutin (Sina Körner) nicht helfen, obgleich sie „wenig Freud" und ein ausgeprägtes „Über-Ich" diagnostizierte.

Vater ermordet, Mutter tot, Ödipus blind – kann man da noch von später Einsicht sprechen? Die zentralen Fragen, ob unser Lebensweg vom Schicksal vorherbestimmt sei, ob wir einer möglichen Vorherbestimmung ausweichen können oder unser Schicksal selbst in die Hand zu nehmen vermögen, sind mit Sicherheit noch nie so amüsant und temporeich verpackt worden.

Allen, die an diesem Stück mitgewirkt haben, sei herzlich gedankt für drei tolle Abende. Das Publikum freut sich schon auf's nächste Jahr, für das eine glitzernde und laute Show versprochen wurde.

MÜL/ © Fotos: Alina vom Bruch

Weitere Bilder - „König Ödipus"

Cleverixe besuchten das „YouthScienceCamp" im Tectrum Duisburg

Was ist das denn für eine Veranstaltung, die mit den Worten beginnt: „Packt alle eure Handys aus, filmt, fotografiert, twittert und postet, was immer euch vor die Linse kommt!"
Das ist die moderne Form eines Workshops, in dem Jugendliche, Lehrer, Studenten, Youtuber und Co über den Sinn oder Unsinn naturwissenschaftlichen Unterrichts diskutieren. Als „BarCamp" angelegt, durften die Teilnehmer selbst bestimmen, worüber sie reden wollen. Was lag den Cleverixen da näher, als ihre Ideen zur Verbindung von Geistes- und Naturwissenschaften in die Runde zu werfen und sich darin bestärken zu lassen, dass bspw. Theater, Literatur und Chemie bestens miteinander zu vereinen sind.
Zu den Highlights des Tages gehörte die Experimentiershow des Projektkurses Chemie eines Mühlheimes Gymnasiums: Gummibärchen wurden in die Hölle geschickt, Elefantenzahnpasta produziert und Flüssigkeiten färbten bzw. entfärbten sich wie von Zauberhand.
„Techtastisch", ein hibbeliger und äußerst sympathischer Youtuber, ließ Dreierpendel Kunstwerke in die Dunkelheit malen und hielt diese auf Fotos fest, schrumpfte Marshmallows und stand für innige Fotos bereit.

Wir halten fest: Ein interessanter und wirklich witzig-lehrreicher Tag!

Wer mehr wissen will: #YouthScienceCamp


1. Platz im Facharbeitswettbewerb

Melina Reuß (Q1) ist am 05.07.2017 in der Akademie Franz Hitze Haus zu Münster von der Jury für ihre Facharbeit „Die Nacht zu begraben Elischa – Leid erinnern, Leid bewältigen" ausgezeichnet worden.

Die Jury lobte Melinas wissenschaftliche Arbeitsweise, ihre brillante Sprache und die kreative, fächerverbindende Themenwahl.

Melina durfte im Rahmen des Wettbewerbes an einem dreitägigen Workshop in Münster teilnehmen und erhielt ein Preisgeld.

Herzlichen Glückwunsch!

GREM im FabLab der Hochschule Rhein-Waal: Schüler bauen 3D-Scanner und 3D-Drucker

Unsere erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem ZdI (Zukunft durch Innovation)-Labor  FabLab an der Hochschule Rhein-Waal Kamp-Lintfort konnten Schüler/innen des Informatikkurses EF in diesem Halbjahr fortsetzen.

In mehreren Gruppen wurde unter fachkundiger und freundlicher Anleitung von FabLab-Mitarbeitern an drei Themen gearbeitet Gruppe 1 arbeitete sich in die CAD/CAM-Software 123D-Design ein und erstellte 3D-Modell-Dateien. Gruppe 2 baute einen 3D-Scanner und erstellte gescannte Abbilder kleiner Objekte. Gruppe 3 installierte und justierte zwei selbstgebaute 3D-Drucker und druckte die Objekte aus. Scanner und Drucker konnten wir zum Einsatz in der Schule mitnehmen.

Wir sind sehr froh, dass wir im hervorragend ausgestatteten Labor die Möglichkeit hatten, zukunftsträchtige Technologien kennenzulernen und anzuwenden.

Geplant ist als weiterer Workshop im nächsten Schuljahr ein Elektronikkurs, der die Einsatzmöglichkeiten von Kleincomputern (Arduino, Raspberry Pi) beinhaltet. | H. Duensing

Fotos: FabLab Kamp-Lintfort / Informatkkurs mit 3D-Scanner und 3D-Druckern

 

A Class Trip to Malta

 This year, the 11’th grade English LK flew to Malta for our class trip. As we were there, we took in various sights and experiences from all over the small island nation. During the trip, we saw the sights of Malta, getting to know both the old cities and monuments as well as the beaches and ocean. We were able to appreciate the warm Mediterranean waters right from the get go, as we kayaked along a cliff-filled shore and, in the meantime, relaxed on the beach. One thing that we definitely learned to appreciate a little more about Germany is our public transportation, as, in Malta, it’s somewhat harder to get around, especially if someone is trying to get to the Hard Rock Cafe in Valletta. We also visited the old capital of Malta, Medina, a walled city that is pretty centralized in the island. With its narrow streets and old unique architecture, Medina was truly an amazing city, especially due to the fact that the city itself is still used to this day, despite being built inside a fort. After that, we headed over to the Dingli Cliffs and were able to take in the wonderful views presented to us there. Visiting the island of Comino was also an amazing experience. The water was a translucent blue and the perfect temperature. Aside from swimming, there were also many old buildings on the island, back from when there were more than three people living there as well as a small fort built at the highest point on the island. On the last day, we all took a tour of Valletta, exploring the new capital and enjoying our last hours in Malta. Despite travel difficulties, leaky pipes, and the bad pizza, this trip to Malta and all of its memories will be looked back upon fondly by everyone that took part. | Xavier Palmer - Austauschschüler - Q1

Weitere Bilder - A Class Trip to Malta

5. Klassen frühstücken fair

Fair Trade – was ist das eigentlich?

Partnerschaften auf Augenhöhe, gerechtes Einkommen und ökologisch bewusster Handel, all das macht Fair Trade aus. Fairtradeschools ist eine Kampagne von Transfair, die Schulen auszeichnet, die die 5 Kriterien einer Fair Trade Schule erfüllen. Und unser Gymnasium Rheinkamp ist eine dieser Schulen!
Uns ist es wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler über fairen Handel aufgeklärt sind und bewusster auf ihren täglichen Einkauf achten, deshalb sind wir beim Tag der offenen Tür vertreten und führen Aktionen, wie das faire Frühstück, durch.
Das faire Frühstück fand dieses Jahr im Mai zum dritten Mal statt. Die erste Aufgabe der Schülerinnen und Schüler war es, fair gehandelte und selbst hergestellte Produkte für das Frühstück mitzubringen. Dann bekamen sie einen Vortrag zum Thema Fair Trade, seiner Funktion und wie das Projekt hier am GREM umgesetzt wird. Anschließend konnten die Schülerinnen und Schüler natürlich ihre Produkte - über die sie dann besser Bescheid wussten - verzehren.
Zum Ende des Frühstücks durften die Schülerinnen und Schüler auch ihrer Kreativität freien Lauf lassen und es entstanden viele schöne Bilder zum Thema Fair Trade.
Die Bilder werden am Tag der Offenen Tür im nächsten Schuljahr in unserem Raum – dem Green Room – ausgestellt werden! Wir würden uns freuen dort wieder viele interessierte Schülerinnen und Schüler sowie Eltern anzutreffen
Bis dahin viele Grüße, die Fairteens

Sporthelfer-Forum 2017 mit GREM-Schülern im Enni-Sportpark

Das diesjährige Sporthelfer-Forum der Kreise Wesel und Kleve fand im heimischen Enni-Sportpark sowie am GREM statt und lockte wieder über 100 Sporthelfer aus dieser Region zum Austausch und Ausprobieren von verschiedenen Sportarten.
Jeder besuchte während des Forums jeweils drei Workshops und erfuhr darin mehr über das jeweilige Thema bzw. die Sportart. Zur Auswahl standen Sportarten wie Rugby, Beach-Volleyball oder Rettungsschwimmen, jedoch auch unbekanntere wie Bounceball oder Disc-Golf. Das vom Kreissportbund Wesel organisierte und durchgeführte Forum kann als voller Erfolg bezeichnet werden.

Geschichtsseminar: „Bonner Republik“

Im Rahmen meiner Abiturvorbereitungen bin ich vom 10. bis zum 12. April 2017 nach Hennef gefahren, um dort am Seminar „Die Bundesrepublik  Deutschland- Von der Teilung zur Einheit“ der Konrad-Adenauer-Stiftung teilzunehmen. Nach einer netten Begrüßung und einer kurzen Einführung in das Programm durch den Tagungsleiter und durch Dr. Manuel Becker, Dozent an der Universität Bonn, begannen wir die Gründung der Bundesrepublik durch Vorträge und Diskussionen besser kennen zu lernen und man konnte altes Wissen aus dem Unterricht wieder auffrischen. So bekam man außerdem auch andere Blickwinkel über die Geschichte außerhalb des normalen Schulunterrichts mit. Abends wurden wir noch über den Bachelor in Geschichte und Politikwissenschaften informiert, was vor allem jetzt während der Abiturzeit sehr spannend war. Wenn man wollte, konnte man auch etwas über Stipendien der Konrad-Adenauer-Stiftung erfahren.

Am nächsten Tag lernten wir das Theoriewissen dann praktisch kennen und fuhren zu dem Haus, in dem Adenauer gelebt hat. Ein sehr motivierter Führungsleiter gab uns dabei Einblicke in die verschiedenen Stationen in Adenauers Leben und politischer Karriere. Das Highlight dieses Seminars war für mich allerdings der Besuch des Bundesrates in Bonn. Wir konnten in dem Raum sitzen, in dem das Grundgesetz unterschrieben wurde und spielten auch einmal nach, wie es wäre, ein neues Gesetz zu verabschieden. Der imaginäre Gesetzesentwurf, Bildung sei nicht mehr Ländersache wurde allerdings abgelehnt.

Am letzten Tag gab es dann eine Gruppenarbeit und Präsentationen, was wieder stark an den normalen Schulalltag erinnert hat. Trotzdem würde ich allen geschichtsinteressierten Schülern das Seminar weiterempfehlen. Man lernt viele wichtige, historische Orte kennen und außerdem auch andere Schüler, die die gleichen Interessen haben und man kann sich gut austauschen. | Julia Paul, Q2

Bericht zur Summer School 2017 in Düsseldorf/Moers

 

Unsere alljährliche Summer School des europäischen Erasmus+ Projektes ESWER (European Students are Working on Energy Revolution), Höhepunkt des ersten Projektjahres, fand vom 13.-17.05.17 in Düsseldorf und Moers statt.

eswer

Wir trafen unsere Freunde aus Navarcles und Gliwice wieder, die wir schon persönlich bei unserem Schulbesuch in Katalonien und per Facebook und Co. kennengelernt hatten. Sofort fanden sich gemischte Gruppen, die sich auch nachts zusammen auf einem (!) Zimmer bewährten. Ein echt europäisches Erlebnis, trotz Schlafentzugs!
Die JH Düsseldorf liegt wunderbar am Rhein und bei herrlichem Sommerwetter
konnten wir die unvermeidliche Kultur zu Fuß erledigen (Nachtwächtertour durch die Altstadt, Schifffahrtsmuseum, Schiffsrundfahrt durch den Medienhafen, Rheinturm). Das Museum K21 mit der Netzinstallation „in orbit" war allerdings nach unserem Geschmack. In 25m Höhe durch das Maschendrahtnetz zu krabbeln erforderte nicht wenig Mut. Tatsächlich machten auch (fast) alle Lehrer mit!
Gearbeitet wurde auch: Bei der von uns vorbereiteten Schulführung auf Englisch – alle Mann in neuen Projekt-T-Shirts - staunten Spanier und Polen über viele unserer Räume, die sie so nicht kennen (Raum der Stille, Innenhof, Bio-Sammlung...). Die Präsentationen dauerten wie üblich viel zu lange, sodass der Zeitplan geändert werden musste. Deshalb bauten wir unsere Solarmodelle am Abschiedsmorgen nach dem Frühstück im sonnigen Hof der JH zusammen.
Das Shoppen kam nicht zu kurz. In Moers stärkten wir uns danach im Cafe del Sol mit 1m-Pizzen, in Düsseldorf im KFC, McD etc., ein echtes Kontrastprogramm zu den Edelläden im Kö-Bogen (Tesla, Apple, ...).
Wehmütig und tränenreich wurde der Abschied am Mittwochmorgen, bevor unsere Freunde mit dem Flugzeug zurück nach Barcelona flogen bzw. mit dem eigenen Bus über Köln und Aachen zurück nach Schlesien fuhren.
Am Ende hatte doch jeder seine Sachen wieder: A. sein im Taxi vergessenes Handy, M. ihren im Rheinturm vergessenen Rucksack und T. Jacke und Handtuch, vergessen in der JH.
Nicht vergessen hingegen werden wir alle die tollen Erlebnisse dieser Tage!

Die ESWER-Projektgruppe

Fotos:
Projektgruppe im ENNI-Solarpark
Schüler im Netz „in orbit"
Abendessen im Cafe del Sol
Nachtwächtertour

Weitere Beiträge...

  1. Naturwissenschaftliche und technische Projekte im Blick
  2. Neues Formular: Antrag auf Beurlaubung
  3. Model United Nations School Conference 2017
  4. Teilname des Debating Clubs am Jugendforum des Europäischen Parlaments im Düsseldorfer Landtag
  5. Die Erasmus-Fahrt nach Katalonien 2017
  6. Unsere SV in der Bezirksschülervertretung (BSV) aktiv
  7. GREM Helau!
  8. Mit dem Niederländisch-Zertifikat in der Tasche an die Uni:
  9. Gastvorträge am GREM:
  10. SV-Fahrt 2017 nach Bonn
  11. Tischtennis-Wettbewerb (Milchcup) 2017
  12. Ideenflug
  13. Informatik-Biber-Wettbewerb
  14. Lerntipps rund um das Erlernen der 2. Fremdsprache
  15. Vorlesewettbewerb 2016
  16. Exkursion des Erdkunde-Leistungskurs nach Straelen
  17. Ausflug zum Moerser Weihnachtsmarkt
  18. Neues Erasmus+-Projekt gestartet
  19. 8 Schülerinnen und Schüler haben am Model European Parliament teilgenommen
  20. Unser Film zum Schuljubiläum: 50 Jahre GREM
  21. SPONSORENLAUF AM GREM
  22. Exzellenzförderung im Fach Niederländisch: Nederlands Plus
  23. 1. GREM-SLAM
  24. Bergbaustadt im Wandel? - Exkursion des Erdkunde-Leistungskurses am 20.06.2016
  25. INKLUSION – GEMEINSAMES LERNEN
  26. Quer durch Moers mit Schule ohne Rassismus und den Seiteneinsteigern
  27. Qualitätsbericht der Qualitätsanalyse NRW
  28. Impressionen vom Grönemeyerabend
  29. Unsere Schule beim „Jugend forscht“ – Wettbewerb 2016
  30. Model United Nations School Conference 2016
  31. Tischtennis-Wettbewerb (Milchcup) 2016 in Gladbeck
  32. Erste Dichterlesung am GREM
  33. Ausstellung des Zusatzkurses Geschichte (Q2)
  34. Vom Steckling bis zur Balkonpflanze – Agrobusiness in der Region
  35. Jugend forscht: Erster Platz beim Regionalwettbewerb in Krefeld.
  36. Erdkunde LK Exkursion nach Hamburg
  37. Gastvortrag mit dem Thema „Die Euregio Rhein-Waal“ am Gymnasium Rheinkamp
  38. 2. Platz der Basketball-Mädchen
  39. Knete für die Fete
  40. GREM im FabLab: Selbstgebaute 3D-Drucker funktionieren!